Betrifft Kinder 11/08
Betrifft Kinder 11/08
Hauptsache
Ganz Reggio
Mit Kindern die eigene Stadt ko-konstruieren mehr...
Wissen
Briefe aus Reggio
Ein Reisetagebuch von Hildegard Wies mehr...
Kinderrechte in der Schule
Barbara Leitner besucht die Grundschule Landau-Süd
Demokratie in der Krippe, Teil 3
Autonomie und Selbstständigkeit: Toilette und Wickeln. Eine Serie von Michael Priebe mehr...
Das Konzept Emmi Piklers und die Praxis
Praktische Schritte, neue Ideen, Konflikte und Umwege. Elisabeth C. Gründler im Gespräch mit Heide Wettich, Leiterin einer Krippe in Mainz
Immer schön realistisch bleiben
Marie Sander berichtet, wie ihr Team sich auf den Evaluationsweg begab
Das bringt FuN!
Wie kommen wir an Familien heran, an die wir nicht herankommen? Ulrich Braun stellt das Bildungsprogramm: Familie und Nachbarschaft (FuN) vor
Kleine Tiere überall:
Der Ohrwurm – heimlich, still und leise
Herbert Österreicher stellt bemerkenswerte Kleinlebewesen vor mehr...
Das fremde Land
Im fünften Teil ihrer Beitragsfolge beschäftigt sich Kirsten Winderlich mit fremden Ländern und Kulturen im zeitgenössischen Bilderbuch
Werkstatt
Turmhoch
Dagmar Arzenbacher erinnert sich an Bilder aus der Kindheit mehr...
Die Welt um mich herum
Es gibt 100 Möglichkeiten, die Welt mit Kindern zu erforschen, meint Brigitte Rametsteiner mehr...
Mittendrin
Begriffe verschenken
Gerlinde Lill macht Vorschläge. Diesmal: Gribbelegrapsch mehr...
Pro&Contra
Über Revolutionen – in der Bildung und durch die Bildung
Max Lill über Hartmut von Hentigs bildungspolitische Interventionen
Ganz ReggioWie Kinder in hundert Sprachen ihre Stadt erforschen ist Gegenstand einer Veröffentlichung von Reggio Children, die im Verlag das netz 2009 erscheinen wird.
Mit Bildern, Ideen, Theorien von Kindern unter sechs Jahren und Beiträgen, u.a. von Carla Rinaldi, Jerome Bruner, Vania Vecchi, Tulio Zini. Wir dokumentieren Ausschnitte.
Im Folgenden berichten Mara Davoli, Atelierista und Gino Ferri, Lehrer im Kindergarten »Pablo-Neruda« über das Projekt, die Gründe und Entscheidungen.
Briefe aus Reggio (1)Im Mai 2008 fährt eine Erzieherin nach vielen Jahren erneut nach Reggio. Die neuen Erfahrungen verbinden sich mit Erinnerungen an die erste Reise. Die Faszination und die starken Eindrücke bewirkten damals einen Aufbruch mit dem Ziel, die eigene Praxis zu verändern. Während ihres Besuchs schrieb Hildegard Wies einer Kollegin, was sie erlebte, dachte und der Daheimgebliebenen mitteilen wollte. Eine Art Reisebeschreibung – mit Rückblicken auf die eigene Entwicklung, den Weg mit den Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen der Kita.
Demokratie leben in KrippengruppenEs gibt kaum einen Lebensraum, in dem nicht eine riesige Zahl kleiner und kleinster Tiere zu finden ist – und dennoch wissen wir über sie und ihr Leben nur sehr wenig. Nur selten kennen wir ihre Namen, und noch weniger wissen wir über ihre Rolle und Bedeutung in ökologischen Zusammenhängen. Viele Kinder interessieren sich aber für die Welt der Kleinlebewesen. Deshalb stellt Herbert Österreicher verschiedene und höchst bemerkenswerte Vertreter der wichtigsten zoologischen Gruppen vor. Die Serie begann in Heft 10/06.
Kleine Tiere überall – Der Ohrwurm – heimlich, still und leiseEs gibt kaum einen Lebensraum, in dem nicht eine riesige Zahl kleiner und kleinster Tiere zu finden ist – und dennoch wissen wir über sie und ihr Leben nur sehr wenig. Nur selten kennen wir ihre Namen, und noch weniger wissen wir über ihre Rolle und Bedeutung in ökologischen Zusammenhängen. Viele Kinder interessieren sich aber für die Welt der Kleinlebewesen. Deshalb stellt Herbert Österreicher verschiedene und höchst bemerkenswerte Vertreter der wichtigsten zoologischen Gruppen vor. Die Serie begann in Heft 10/06.
TurmhochIn meiner Kindheit in den 50er Jahren wohnten wir einige Monate bei meiner Großmutter. Es waren Zeiten der Enge und der finanziellen Not. Als Kind nahm ich das aber kaum wahr. Ganz andere Erlebnisse brannten sich in dieser Zeit tief in meine Seele. Dem alten Gutshaus meiner Großmutter stand eine rote Backsteinkirche gegenüber. Nur die Straße mit den Kastanienbäumen trennte uns. Aus meinem Fenster konnte ich die Seitenportalfenster und die Turmuhr sehen. Sie schlug jede Viertelstunde und jede volle Stunde. Nach dem Zubettgehen begleitete sie mich in den Schlaf. Schäfchen musste ich nicht zählen.
Die Welt um mich herumEs gibt 100 Möglichkeiten, die Welt mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren zu erforschen. Brigitte Rametsteiner beschreibt, welche Wege die Kinder ihrer Gruppe beschritten, und hörte ihnen zu. – Die Serie begann in Heft 1-2/08.
Begriffe verschenken: GribbelegrapschGribbelegrapsch ist ein Wort aus meiner Kinderzeit, das Generationen überlebte, weil es so wunderbar lautmalerisch ist. Ich möchte es gern verschenken und behalten, denn es macht Schweres leicht und zollt der Erfahrung Rechnung, dass Chaos zuweilen zum Leben gehört und sich bei aller Ordnungsliebe nie ganz vermeiden lässt.