BK 080908

Verlag das Netz ist der Pädagogische Fachverlag für die Praxis für ErzieherInnen, LehrerInnen und Eltern und Herausgeber der Fachzeitschrift Betrifft Kinder

Betrifft Kinder 08-09/08



Betrifft Kinder 08-09/08


Hauptsache
Das Denken lernen – Bildung im Krippenalter
Selbstbildung, Ko-Konstruktion, das Lernen lernen sind Begriffe, die schlagwortartig die Diskussion um frühkindliches Lernen bestimmen. Gerd E. Schäfer erörtert ein Verständnis von Bildung auf der Grundlage von Partizipation
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Aktuell
Für eine neue Kultur des Lernens
Sabine Skalla berichtet vom Hamburger Bildungskongress »Können Steine schwimmen?«
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Kindertagesbetreuung verstößt gegen das Grundgesetz
Ein Beitrag von Martin R.Textor


Wissen
Spielend bilden
Kirsten Winderlich wirft einen Blick auf zeitgenössische Theaterkunst für die Allerkleinsten
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Demokratie in der Krippe, Teil 1
Eine Serie von Michael Priebe


Nachdenken über Demokratie in der Kita

Eine Erwiderung in Sachen Regeln von Gerlinde Lill

Was tun, wenn ...?
Alltagsprobleme – aus systemischer Sicht, untersucht von Gudrun Schulz. Diesmal geht es um Kinder, die beißen, schubsen, Haare ziehen...

Wickeln im Stehen
Über die Grundlagen der Arbeit Emmi Piklers informiert Elisabeth Gründler

Suchen, Finden und Entdecken
Im dritten Teil ihrer Beitragsfolge beschäftigt sich Kirsten Winderlich mit Bilderbüchern für Kinder unter drei

Kleine Tiere überall: Libellen
Herbert Österreicher stellt bemerkenswerte Kleinlebewesen vor
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Mittendrin
Der thermeneutische Ansatz der Wild-Wald-Orff-Pädagogik nach Fröbelsteiner oder: Nach welchem Ansatz arbeitest Du?
Eine Umfrage von Michael Fink
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Begriffe verschenken
Dr. Gerlinde Lill macht Vorschläge. Diesmal: Einklang


Werkstatt
Die Welt ist voller Musik

Brigitte Rametsteiner beschreibt, welche Wege die Kinder ihrer Gruppe beschritten, als sie sich mit einem Welt-Projekt beschäftigten
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Extra

Das Ton-Projekt
Dagmar Arzenbacher stellt »Das Tonheft« vor
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Das Denken lernen – Bildung im Krippenalter
Selbstbildung, Ko-Konstruktion, das Lernen lernen sind Begriffe, die schlagwortartig die Diskussion um frühkindliches Lernen bestimmen. Im Folgenden wird ein Verständnis von Bildung auf der Grundlage von Partizipation erörtert. Dabei wird deutlich werden, dass kleine Kinder nicht das Lernen lernen, denn Lernen ist das, was sie – spätestens – ab der Geburt am intensivsten tun. Aber sie lernen, wie man mit den Erfahrungen umgeht, die man macht, wie man sie verarbeitet, sie lernen, wie man (in unserer Kultur) denkt.

Für eine neue Kultur des Lernens
Kinder haben das Recht auf Erzieherinnen und Erzieher, die ein vertieftes Interesse an einem Bildungsbereich haben. Dieses Kinderrecht war Ausgangspunkt für den Bildungskongress »Können Steine schwimmen?«, der in Hamburg am 27. und 28. Juni 2008 stattfand, veranstaltet von der WeltWerkstatt Köln und dem Dachverband SOAL.

Spielend bilden
Kinder bilden sich in der frühen Kindheit insbesondere über sinnliche Wahrnehmungs- und ästhetische Erfahrungsprozesse. Dafür bieten die Künste nicht nur Kindern eigensinnige ästhetische Bildungsgelegenheiten, sondern sie ermöglichen es gleichzeitig Erwachsenen, ihre Wahrnehmung für Kinder und ihren schöpferischen Umgang mit der Welt immer wieder aufs Neue zu sensibilisieren.

Kleine Tiere überall – Libellen – schöne, schnelle Räuber
Es gibt kaum einen Lebensraum, in dem nicht eine riesige Zahl kleiner und kleinster Tiere zu finden ist – und dennoch wissen wir über sie und ihr Leben nur sehr wenig. Nur selten kennen wir ihre Namen, und noch weniger wissen wir über ihre Rolle und Bedeutung in ökologischen Zusammenhängen. Viele Kinder interessieren sich aber für die Welt der Kleinlebewesen. Deshalb stellt Herbert Österreicher verschiedene und höchst bemerkenswerte Vertreter der wichtigsten zoologischen Gruppen vor. Die Serie begann in Heft 10/06.

Der thermeneutische Ansatz der Wild-Wald-Orff-Pädagogik nach Fröbelsteiner
Die acht häufigsten Ansätze, nach denen deutsche Kindergärten laut Selbstbeschreibung arbeiten (Nennungen in Klammern) Wir arbeiten... 8. Nach dem offenen Ansatz (58) 7. Nach dem ganzheitlichen Ansatz (77)

Die Welt ist voller Musik
Es gibt 100 Möglichkeiten, die Welt mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren zu erforschen. Brigitte Rametsteiner beschreibt, welche Wege die Kinder ihrer Gruppe beschritten, und hörte ihnen zu. Die Serie begann in Heft 1-2/08.

Das Ton-Projekt...
Ton gibt es wirklich überall. Wohin das Auge schaut, versteckt er sich und kann entdeckt werden. Alltägliche Gebrauchsgegenstände haben mit Ton im weitesten Sinne zu tun: Wir bepflanzen Töpfe und Kästen, wohnen in Klinkerhäusern, laufen über Keramikfliesen und bewundern alte Tonfiguren im Museum. Ton als Ausgangsmaterial für Entdeckungen ist einladend sinnlich. Ton ist nicht teuer, Ton ist natürlich, Ton macht Lust auf mehr.