Betrifft Kinder 12/07
Betrifft Kinder 12/07
Hauptsache
Sprachförderung von Anfang an
Anna Winner beschreibt, was Erzieherinnen und Erzieher in Kindertageseinrichtungen tun können, damit alle Kinder ihre Sprachkompetenzen gut entwickeln können mehr...
Wissen
Faxen mit Super-Lu
Eine Bildungsgeschichte von Gerlinde Lill
Ein Lob den kleinen Schritten
Barbara Leitner besucht die Stuttgarter Kita Wildgansweg, die nach dem infans-Konzept für Frühpädagogik arbeitet mehr...
Fünf Fragen an Beate Andres und Hans-Joachim Laewen
von Barbara Leitner
Schriftkultur in der Kinderzeichnung
Margarete Rettkowski-Felten zum Phänomen der Spiegelschrift mehr...
Die vergessene Schrift
Jacqueline Lobenstein dokumentiert ein Projekt, das seinen Ausgangspunkt in Naturfunden und Fragen der Kinder nimmt – Erfahrungen aus dem Bundesmodellprojekt »ponte«
Die Küche als Herz
Vollwert-Mittagessen für hundert Kinder
Elisabeth Gründler besucht die Kita Bünningstedt in Schleswig-Holstein mehr...
Kleine Tiere überall
Herbert Österreicher stellt für Kinder höchst bemerkenswerte Kleinstlebewesen vor. Diesmal Ringelwürmer und Vielfüßer
Werkstatt
Das kleine rote Leuchten
Eine sinnesfrohe Vorweihnachtszeit wünscht Dagmar Arzenbacher mehr...
Deko-Allergie
Das Leben ist voller Widersprüche, weiß Dorothee Jacobs. Warum garnieren Kita-Teams ihre Häuser von oben bis unten mit gekauften Deko-Utensilien?
Und warum fehlen die Dokumentationen von forschenden Kindern?
Mittendrin
Begriffe verschenken
Gerlinde Lill macht Vorschläge. Diesmal: Imagination mehr...
Kleine Frauen
Schönes Leben mit Maxim Leo
Sprachförderung von Anfang an»Wie kann ich über diese Einrichtung wertschätzend schreiben?«, kreiselt es in meinem Kopf, nachdem ich die Räume der städtischen Tageseinrichtung für Kinder Wildgansweg in Stuttgart gesehen hatte: Ein anregendes Musikzimmer zwar, in dem die Kinder entlang eines Zeitstrahls von CDs die Klänge der Epochen und das dazugehörige Outfit kennen lernen können; ein Raum für Naturwissenschaften, in dem sie erleben, wie Schwingung entsteht und der Strom in Reihen- und Parallelschaltung fließt sowie die Wasserbaustelle im Bad, auf der sie Dinge schwimmen lassen und auflösen können.
Ein Lob den kleinen Schritten»Wie kann ich über diese Einrichtung wertschätzend schreiben?«, kreiselt es in meinem Kopf, nachdem ich die Räume der städtischen Tageseinrichtung für Kinder Wildgansweg in Stuttgart gesehen hatte: Ein anregendes Musikzimmer zwar, in dem die Kinder entlang eines Zeitstrahls von CDs die Klänge der Epochen und das dazugehörige Outfit kennen lernen können; ein Raum für Naturwissenschaften, in dem sie erleben, wie Schwingung entsteht und der Strom in Reihen- und Parallelschaltung fließt sowie die Wasserbaustelle im Bad, auf der sie Dinge schwimmen lassen und auflösen können.
Schriftkultur in der KinderzeichnungZeichnungen von Vorschulkindern zeigen häufig den Beginn von einfachen Schreibübungen. Zeichnen und Schreiben sind noch nicht deutlich voneinander getrennt: Striche werden zu Gebilden zusammengefügt, die Buchstaben ähneln. Einzelne Buchstaben des eigenen Namens werden ohne erkennbares System geübt.
Die Küche als HerzJeden Morgen führt Janas Weg direkt in die Küche. Die Fünfjährige kommt täglich schon um 7.30 Uhr im Kindergarten, denn ihre Eltern haben lange Anfahrtswege zur Arbeit. In den meisten Gruppenräumen ist es dann noch ruhig, doch in der Essdiele gibt es Tee und was zu knabbern. Aber Jana hat schon gefrühstückt. Sie will nachschauen, was Gaby Späte macht, und – wenn möglich – mitmachen. Die Küchenchefin bereitet das Frühstücksbüffet vor. Rohkost gehört dazu.
Das kleine rote LeuchtenIn der Vorweihnachtszeit besinne ich mich meiner Sinne, um mich dem Irrsinn des Dekorationswettbewerbs zu entziehen. Wie viel Zeit, Geld und Energie plötzlich zur Verfügung steht, wie viel Aufwand und Mühe dafür verwendet wird, die Wohnung, den Garten, Fenster, Tische und Regale mit allerlei merkwürdigem Leuchtkörpern, Tand und Flitter zu verzieren!
Begriffe verschenken: ImaginationDenken Sie bei diesem Wort auch sofort an Zauberei? An Erlebnisse, die Sie fasziniert haben, weil etwas Unwahrscheinliches vor Ihren Augen geschah? Ich weiß noch, dass mich als Kind die Frage beschäftigte, wie es dem Magier wohl gelungen war, den Tiger vom Boden in einen Käfig unter der Zirkuskuppel zu versetzen. Das war echt! Nix mit Spiegeln. Eben noch hier unten, im nächsten Moment baumelt er dort oben… Unvorstellbar!